Besondere Leistungen

Besondere Leistungen

Operativ: Hüftgelenk:

  • Core Dekompression(Anbohrung) Die Anbohrung des Hüftkopfes ist ein Verfahren zur Steigerung der Durchblutung des Hüftkopfes beim Vorliegen einer Hüftkopfnekrose. Schreitet die Nekrose fort kommt es zu einem Zusammenbruch des Oberschenkelhalskopfes und folglich zu einer sekundären Arthrose. Um hier vorzubeugen führen wir die Anbohrung bei der Diagnose Hüftkopfnekrose durch.
    • Der Eingriff erfolgt stationär, die Aufenthaltsdauer beträgt etwa 3-5 Tage
    • Duschen ist am 2. postoperativen Tag mit Duschpflaster möglich
    • anschließend Krankengymnastik mit 20kg Teilbelastung für 4 – 6 Wochen
    • Sportbeginn nach 3 Monaten
    • Der Arbeitsausfall beträgt bei leichter körperlicher Arbeit 8 Wochen, bei schwerer 12 Wochen
    • Das Autofahren ist nach Erreichen der Vollbelastung erlaubt
  • Arthrotomie offen Die Arthrotomie ist ein operatives Verfahren zur Untersuchung des Hüftgelenkes bei unterschiedlichen Krankheitsbildern (CAM Impingement, Chondrokalzinose etc.). Das Gelenk wird über einen Standard Hüftzugang eröffnet und zusätzliche Maßnahmen abhängig vom Krankheitsbild durchgeführt (CAM Abtragung, Entfernung freier Gelenkkörper etc.). Hierdurch wird die Ausbildung einer Sekundär-arthrose verhindert.
    • Der Eingriff erfolgt stationär, die Aufenthaltsdauer beträgt etwa 3-5 Tage
    • Duschen ist am 2. postoperativen Tag mit Duschpflaster möglich
    • anschließend Krankengymnastik mit 20kg Teilbelastung bis zum Fadenzug
    • Sportbeginn nach 1 Monat
    • Der Arbeitsausfall beträgt bei leichter körperlicher Arbeit ca. 6 Wochen, bei schwerer ca. 8 Wochen
    • Das Autofahren ist nach Erreichen der Vollbelastung erlaubt
  • Hüftendoprothese Ist die Arthrose soweit fortgeschritten, dass nicht operative Maß-nahmen keine Beschwerdeerleichterung mehr bewirken ist die Hüftendoprothese häufig das geeignetste Verfahren zur Verbesserung der Lebensqualität. Schmerzlinderung und Gehstrecke können so merklich gesteigert werden.Als Endoprothese verwenden wir Premiumprodukte die den Test der Zeit über viele Jahre in Studien beweisen konnten. Nur so können wir hervorragende Ergebnisse im Langzeitverlauf gewährleisten.Eingebracht wird die Hüftendoprothese über einen muskelschonenden Zugang. Dieser wird von der Länge individuell an Ihre körperlichen Gegebenheiten angepasst. Der Zugang ermöglicht neben einer guten Orientierung im Gelenk auch ein besonders gewebeschonendes Vorgehen mit wenig Blutverlust. Eine rasche Mobilisation im Anschluss ist somit gewährleistet.Das heißt, Sie sind nicht krank, sondern können nach dem Einsatz des Hüftgelenks  schnell wieder zurück in den Alltag.
    • rasche Mobilisation nach der OP gewährleistet
    • stationärer Aufenthalt individuell ca. 5-7 Tage postoperativ
    • 3-wöchige REHA im Anschluss ambulant oder stationär
    • KG im Anschluss bei Bedarf
  • Hüftendoprothesenwechseloperation Im Laufe der Zeit können sich Teile der Prothese lockern und verursachen Schmerzen. Dies ist der Grund für eine Endoprothesenwechseloperation. Diese kann isoliert das Inlay (Pfanneneinsatz), die Pfanne, den Schaft oder alles betreffen, abhängig von der gelockerten Komponente. Die Wechselstrategie richtet sich genau danach.Über die Jahre konnten wir unsere Technik mit unserem muskel-schonenden Zugang verfeinern. Sodass gerade bei einem 1-Komponenten Austausch eine rasche Mobilisation erfolgen kann.

Kniegelenk:

  • Arthroskopische Meniskusresektion Die reine Gelenkspiegelung zur Inspektion des Gelenkes und Behebung von Kniebinnenschäden ist ein Verfahren, dass in den letzten Jahren gerade bei der Behandlung der Arthrose sehr kritisch gesehen wird. Insofern stellen wir hier nur noch gezielte Indikationen bei isolierten Meniskusrissen, freien Gelenkkörpern und Blockierungen im Rahmen der Arthrosebehandlung. Die Gelenkspiegelung erfolgt in Schlüssellochtechnik und ist wenig traumatisierend. Die Nachbehandlung beginnt unmittelbar nach der Operation.
  • Arthroskopische Bandstabilisierung (vordere Kreuzbandplastik) Ein Riss des vorderen Kreuzbandes verursacht durch ein Kniegelenksverdrehunfall führt zu Knieinstabilitäten die zu sekundären Verletzungen im Knie führen die Arthrose begünstigen. Mit unserer OP Technik der VKB Plastik über ein mediales Portal können wir arthroskopisch geleitet eine VKB Plastik einsetzen und die gefürchteten Kollateralschäden, die zur Arthrosebildung führen können, verhindern. Durch ein gewebeschonendes Vorgehen können wir eine rasche Mobilisation einleiten mit einer zügigen Aufnahme des Sportes.
  • Arthroskopische Knorpelverfahren Knorpelschäden entstehen durch eine Vielzahl von Mechanismen traumatisch und degenerativ allen voran. Abhängig vom Ausmaß des Schadens kommen unterschiedliche Knorpelersatzverfahren zur Anwendung. Hierunter fällt, die Chondroplatik, das Microfracturing und z.B. der Chondrofiller. Alle Verfahren können eine Verbesserung der Gleiteigenschaften des Kniegelenkes bewirken und somit eine Beschwerdearmut. Die erwähnten Verfahren gehen mit unterschiedlichen Nachbehandlungsschemata einher und müssen sehr individuell angewandt werden.
  • Offene Knorpelersatzverfahren In ausgewählten Fällen wählen wir ein offenes Vorgehen um Knorpel zu ersetzen. Dies kann durch den Einsatz von Stammzellen-stimulierung in Verbindung mit Kollagennetzen (Chondrotissue) erfolgen oder durch Knorpelknochenzylinder (OATS Plastik). Die Nachbehandlung erfolgt in der Regel unter 6  wöchiger Teilbelastung mit einer Rahmenorthese.
  • Umstellungsosteotomie Achsfehlstellungen des Kniegelenks sind eine häufige Ursache bei einseitigem Knieverschleiß. Eine rechtzeitige Achskorrektur führt zu einer besseren Lastverteilung der Gelenkzonen. Die arthrotisch veränderten Gelenkabschnitte werden dadurch entlastet. Die unbelasteten Gelenkanteile belastet. So lassen sich Beschwerden und das Fortschreiten der Arthrose verringern. Abhängig von der Technik der Umstellung folgt eine Teilbelastung des Gelenks für 6 Wochen. Gefolgt von einer zunehmenden Belastung.
  • Gelenkersatz Das Fortschreiten der Arthrose kann ab einem gewissen Ausmaß der Arthrose nicht mehr gelenkerhaltend behandelt werden. Der Gelenk-ersatz ist dann unumgänglich. Nach dem Ausmaß der Arthrose und der Art des Befalls hängt der Typ der zu verwendenden Prothese ab. Wir setzen dabei uni- und bikondyläre Schlittenprothesen ein. Wichtig ist uns dabei der Einsatz von Premiumprodukten mit entsprechender Langzeiterfahrung.
  • unikondylärer Schlitten Der unikondyläre Schlitten wird von uns bei einer einseitigen Arthrose des Kniegelenks eingesetzt. Die Erfahrungen hiermit, sind hinsichtlich eines natürlichen Kniegelenkgefühls bestechend (forgotten joint). Wichtig erscheint mir dabei die richtige Indikation um langfristig gute Ergebnisse zu erhalten.
  • bikondylärer Schlitten Ein bikondylärer Schlitten ersetzt beide Oberschenkelrollen und die damit verbundenen Gelenkabschnitte. Es ist eine Prothese die nicht nur eine fortgeschrittene Arthrose korrigiert, sondern auch die damit verbundene Achsfehlstellung und Bewegungseinschränkung. Die Doppelschlittenprothese wie der bikondyläre Schlitten auch genannt wird, weist eine sehr gute Standzeit von über 25 Jahren auf.
  • Endoprothesenwechseloperation Endoprothesenwechsel sind auf Grund der guten Standzeiten eher  weniger häufig. Es können unterschiedliche Teile ausgewechselt werden bzw. wenn nötig das gesamte Kniegelenk. In Abhängigkeit von der Ursache der Lockerung kann ein höherer „Koppelungsgrad“ der zu implantierenden Prothese notwendig werden. Nach einer Wechseloperation ist das Knie in der Regel wieder gut belastbar wenn gleich sich Unterschiede zur Erstimplantation ergeben können.

Fußorthopädie:
Fußorthopädie ist eine durch das zunehmende Alter der Patienten zunehmend an Bedeutung gewinnender Teil der Orthopädie. Bedingt durch Vorfußveränderungen über die Jahre entstehen unterschiedliche Krankheitsbilder am Vorfuß.
Allen voran der Hallux valgus (Großzehenballen) und der Hallux rigidus (Großzehengrundgelenksarthrose). Gefolgt von Zehenverformungen wie Hammerzeh, Krallenzeh und Mallet toe.
Unsere Behandlungsphilosophie sieht hier ein Stufenkonzept vor. Einlagen, Schuhzurichtungen bis hin zu orthopädischen Schuhen stehen hier im Vordergrund. Erst wenn eine konservative Therapie nicht mehr möglich ist sehen wir die Indikation zur Operation.

  • Großzehenkorrektur bei Hallux valgus Abhängig vom Ausmaß der Zehenfehlstellung führen wir eine Korrektur derselben durch. Bewährte Verfahren sind hier die Chevron Osteotomie, die Akin Osteotomie und Basisosteotomie sowie der Lapidus. Die Nachbehandlung erfolgt im Verbandsschuh für mehrere Wochen nach einem kurzen Krankenhausaufenthalt.
  • Großzehenoperation bei Hallux rigidus. Ist die konservative Behandlung ausgereizt. Sind operative Maßnahmen unausweichlich. Diese reichen von der Osteophytenabtragungen (Cheilektomie) bis zur Versteifung. Hier wird in einer funktionell günstigen Stellung die Großzehe versteift mit 2 gekreuzten Schrauben. Zusammen mit einer passenden Einlage, sind die Ergebnisse sehr zufriedenstellend.
  • Kleinzehenoperation bei Verformung Hammerzehen, Krallenzehen und mallet toe werden bei zunehmender Verformung schmerzhaft. Es bilden sich Schwielen(Hühneraugen) die sehr unangenehm sein können. Eine konservative Behandlung ist ab einem Punkt nicht mehr wirksam. Hier können operative Verfahren zu einer Beschwerdeerleichterung führen. Abhängig vom Typ der Fehlstellungen führen wir ein differenziertes OP Konzept durch um die Fehlstellung zu beheben.